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Extremsport

Der Extremsport unterscheidet sich von geläufigen Sportarten dadurch, dass dabei bis hart an die Grenzen der sportlichen Leistungsfähigkeit gegangen wird. Damit stellt der Extremsport eine außerordentliche technische, logistische, psychische und physische Herausforderung dar, die ebenfalls ein hohes Risiko einschließt. Sicherheit ist jedoch dabei höchstes Gebot. Extremsport geht in einzelnen Fällen bis hart an die Grenze der Legalität und wird manchmal unter Ausschluss der Öffentlichkeit sogar soweit getrieben, dass seine Ausübung illegal ist. Eventueller Medienrummel ist dabei häufig organisiert. Hier soll jedoch von den legalen Sportarten im Extremsportbereich die Rede sein.

Mut und Risiko sind der ständige Begleiter

Sporteinsteiger Extremsport Unter die bewundernswerten Extremsportarten fallen solche wie Fallschirmspringen, Bungeejumping, Riverrafting, Freeclimping, Watersking und im übertragenen Sinne auch Marathon, zum Beispiel tagelang im Gebirge. Erwähnenswert sind aber auch solche Extremsportarten wie Snowboarden, Skateboarden, BMX, Mountenbike, Motogros, Wellenreiten, Kitesurfen und Freeski. Extremsportler sind bei der Ausübung ihrer Sportart so sehr in sich selbst vertieft, dass sie dabei jedes Zeit- und Ich-Gefühl verlieren. Es zählt nur noch der „flow“, der Nervenkitzel und die völlige Harmonie und Selbstvergessenheit als Motive des Handelns. Diesen sportlichen Rausch findet man aber nicht nur im Extremsport. Er tritt auch in den anderen Sportarten auf, allerdings wesentlich langsamer. Das ist ohne weiteres positiv, denn es hilft dem Sportler letztenendes, sein Ziel zu bewältigen und eventuell sogar den Sieg davon zu tagen. In der Medizin spricht man hier von „Endorphinen“ (Glückshormonen), jenen speziellen Rauschzustand, der sportliche oder extremsportliche Leistungen möglich macht. Bungeejumping Das Bungeejumping ist seit langer Zeit bekannt als ein Ritual für junge Männer in der Südsee. Man versteht darunter das Springen aus größerer Höhe an einem Seil. Die Männer an der Südsee sprangen 25 Meter hoch von einem Holzturm an Seilen aus Lianen.

Auch heute braucht für Bungeejumping keine spezielle Ausbildung, sondern Mut und Risikobereitschaft. Heute wird aus wesentlich größeren Höhen gesprungen, von Autokränen, Brücken oder gar aus 150 Metern Höhe vom Hamburger Fernsehturm und höher. Die Seile für diese Sprünge sind heute allerdings wesentlich anders beschaffen und verfügen über einen Reiß- und Überdehnungsschutz.

Riverrafting

Unter Riverrafting versteht man das Bootfahren auf Wildwasser. Es wird meist in der Gruppe ausgetragen und man sitzt in einem Schlauchboot, mit dem man in mehr oder weniger wilden Gebirgsflüssen paddelt. Zur Grundausrüstung gehören Neopremanzug, Helm und Schwimmweste. Einzelsportler unternehmen das Riverrafting in gefährlicheren Gewässern und im Kajak.

Freeclimbing

Das Freeclimbing ist eine Sportkletterart, in der man frei, also ohne spezielle Sicherungen wie Strickleitern oder Seilzügen klettert. Die Halte- und Trittpunkte müssen vorhandene Strukturen am Fels sein. Es wird mindestens zu zweit geklettert, um sich gegenseitig sichern zu können (Helmtragepflicht gegen Steinschlag).

Fallschirmspringen

Das Fallschirmspringen ist eine Extremsportart, die in ihrer gewöhnlichen Form schon beinahe ein Volkssport geworden ist. Extrem ausgeführt bedeutet Fallschirmsport Springen aus sehr großen Höhen, einzeln, im Tandem- oder Gruppensprung, Springen mit sehr langem, freien Fall (Freefall) und Landung irgendwo in der Natur inmitten von Feldern und Wiesen.

Die beachtenswerte Zielstellung für Extremsportler ist es, ihre psychische und physische Leistungsgrenze für sich zu erleben und etwas zu tun, was Aufsehen erregt und was man nicht alle Tage erlebt. Zur Ehre der Extremsportler sei gesagt, dass sie nicht schlechthin Draufgänger sind, sondern meist Spitzensportler, die an ihre Grenzen gehen.

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