Sie sind hier: Startseite Kampfsportarten

Kampfsport – Einklang von Körper und Seele

Um Körper und Seele in Einklang zu bringen und sich sportlich zu betätigen, gibt es viele Möglichkeiten. Kampfsport vereint viele positive Aspekte in sich, um Disziplin und Kampfführung zu erlernen. Der Begriff Kampfsport wird als Oberbegriff für viele verschiedene Sportarten benutzt, die größtenteils ohne Waffen betrieben werden. Wenn Waffen wie Schwerter oder Stöcke zum Einsatz kommen, dienen diese dazu, einen Angriff abzuwehren und die Verteidigung zu verstärken. Zu den beliebtesten Sportarten zählen hierzulande Boxen, Karate, Judo, Tai Chi und Ringen.

Sporteinsteiger Kampfsport Viele Kampfsportarten haben ihren Ursprung in China und Japan, wo sie auch heute noch von vielen Menschen ausgeübt werden. Zurück zuführen sind die Ursprünge auf etwa das 9. Jahrhundert. Viele Einflüsse von damals bereits bestehenden Kampfsportarten liefen zusammen, um neue Kampfsportarten zu bilden. So entstand beispielsweise Karate unter anderem aus Bujutsu und Yawara. Ausgearbeitete Techniken und neue Regeln formten alte Bewegungen zu anderen Sporttechniken wie zum Beispiel auch Judo.

Unterschiede zwischen Kampfsport und Kampfkunst

Unterschieden werden kann zwischen Kampfsport und Kampfkunst, wobei nicht bei jeder Kampfsportart diese Unterschiede deutlich erkennbar sind. Denn beispielsweise Karate kann zu beiden Kategorien gezählt werden. Beim Kampfsport geht es überwiegend um den wettbewerblichen Kampf, bei dem einer der meist zwei Kämpfer als Sieger hervor geht. Erlernte Schläge und Tritte müssen korrekt ausgeführt werden. Erworbene Techniken werden in einen Zweikampf umgesetzt und durch einen Kampfrichter bewertet. Zudem achtet der Kampfrichter auch auf den ordnungsgemäßen Abgang beider Gegner nach Beendigung des Kampfes. Urkunden und Pokale zeigen die gewonnenen Siege. Um Disziplin, Selbstbeherrschung, Selbstverteidigung sowie Vermeidung von Konfliktsituationen geht es bei der Kampfkunst wozu auch Karate zählt. Das Wort Karate bedeutet leere Hand und zeigt, dass diese Kampfkunst und die weitergeführte Variante des Kampfsportes lediglich mit leeren Händen, also ohne Waffen durchgeführt wird.


Es kann nur einen geben im Zweikampf

Kommt es in der Kampfkunst zu einem Zweikampf, wird dieser so lange durchgeführt, bis einer der Gegner aufgibt und besiegt ist oder freiwillig den Kampf abbricht. Auch wird in der Kampfkunst im Gegensatz zum Kampfsport darauf geachtet, den Konflikt und den daraus entstandenen Kampf möglichst schnell zu beenden. Eine weitere Chance besteht nicht. Erlernte Techniken werden durch eigenes Üben verfeinert, um in der Anwendung individuell angebracht zu werden.

Welche Kampfsportart ausgeübt wird, hängt vom Interesse und Können des Einzelnen ab. In jedem Fall können die erlernten Techniken sowohl vom Kampfsport aus auch von der Kampfkunst im alltäglichen Leben angewandt werden, um Konflikte zu vermeiden oder sich bei einem Angriff zu verteidigen.

Kampfsportarten
Karate Kung Fu Judo
Boxen    





Folgen Sie uns auf Facebook: