Wellness Lexikon - Massage Handgriffe

Massage Handgriffe
Im Zuge einer Massage werden verschiedene, spezifische Handgriffe angewandt, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen - den gelassenen Patienten, entkrampfte Körperpartien und allgemein gelöstes Wohlbefinden. In der Ausbildung zum Physiotherapeuten und Masseur lernen Menschen, diese spezifischen Techniken gezielt anzuwenden. Eine unsachmäßige Massage kann schwerwiegende negative Wirkungen und Folgen auf Ihren Körper haben.

Effleurage - Streichung

Eine der angenehmsten und schönsten Bewegungen stellt die Effleurage die Streichung dar. Die zarten Berührungen auf dem Körper regen alle Sinne an und lassen den Körper in eine andere Welt entschwinden, gerade empfindliche Menschen wissen die leichten Streichbewegungen in alle Richtungen zu schätzen und sprechen auf die Efflorage sehr gut an - vorausgesetzt diese wird fachmännisch und korrekt angewendet.

Petrissage - Knetung

Die zweite, grundlegende Massetechnik ist die Petrissage – die Knetung. Dieser Vorgang wird alternativ auch als Walken der Haut bezeichnet. Der Masseur greift einen Teil der Haut und der Muskulatur mit seinem Daumen und Zeige- wie auch Mittelfinger und knetet gezielt. Vergleicht man das Kneten und Walken miteinander, wird beim Kneten durch die Hand des Therapeuten Druck auf die Muskultur ausgewirkt, wohingegen das Walken die Muskulatur eher in Richtung Knochen presst und auf diese Art und Weise Druck aufbaut. Leiden Sie unter Verspannung, wenden vielen Therapeuten die Petrissage an.

Friktion - Reibung

Bewegt der Therapeut seine Hände in kleinen, kreisenden Bewegungen auf dem Körper, so wendet dieser die Friktion – die Reibung an. Wir sind an der dritten Massagetechnik angekommen, diese löst auf sanfte Art und Weise hartnäckige Verspannungen und Schmerzen im Körper. Der Griff kann sehr kraftvoll ausgebaut werden und verursacht in diesem Zusammenhang leichte Schmerzen, so sollte sich ein Masseur nur allmählich steigern und auf die Bedürfnisse seines Patienten eingehen. Gerade bei starken Verkrampfungen oder chronischen Schmerzen, lassen sich leichte Schmerzen im Zuge der Massage nicht umgehen.

Tapotement - Klopfen

Das Klopfen wird als Tapotement bezeichnet und regt die Durchblutung im Körper an. Ein Masseur klopft zum einen mit den Fingern, den Handballen oder der flachen Hand gezielt auf eine Stelle Ihres Körpers herbeiführen. Bewegt sich die Tapotement an der Wirbelsäule entlang, so kann diese eine Entlastung zur Folge haben. Dieser Griff wird vor allem bei schmerzhaften Bandscheibenproblemen eingesetzt.

Vibration - Schwingungen

Krämpfe werden durch die dritte Massagetechnik - die Vibration - gelöst, diese setzten vor allem Physiotherapeuten im Leistungssport ein, wenn Krämpfe an der übersäuerten Muskulatur einsetzen. Bei korrekter und effektiver Anwendung geht die Vibration direkt in das Gelenk und kann für eine schnelle Erleichterung und Linderung des Krampfes führen.

Im Idealfall setzt ein routinierter Masseur diese Techniken und Handgriffe in abgestimmter Kombination ein, um Ihre Gelenke, die Haut und Muskultur zu lockern und ein entspannten Zustand herbeizuführen.


>>> zurück zur Übersicht





Kategorie: M

M
Magnetfeldtherapie Mali Baha Marma-Massage
Massage Massage Handgriffe Meditation
Meer Sandpeeling Meerwasserbad Meridianmassage
Migränetherapie Milchbad Modelagen
Molkebad Moorbäder Moorpackung
Mukabhyanga